Die 2 Tage vergingen wirklich schnell. In der Schule verabschiedete ich mich von allen und musste versprechen mich zum melden wenn ich ankam…
Freitagmorgen kam Toni vorbei um sich zu verabschieden.
„ Schwänzt du etwas die Schule Toni,“ hörte ich meine Mutter sagen als ich Toni aus dem Fenster zuwinkte. Toni lachte nur und kam in mein Zimmer.
„Na meine kleine, “ begrüßte er mich und drückte mich an ihn..
Ich lächelte als er mich los ließ, doch in meinen Augen sammelte sich Wasser.
Er grinste nur und sagte „ Hey Heulsuse, wir haben doch gestern abgemacht das ich zu dir komme ich kann zwar verstehen das du mich vermisst, so nen tollen Kerl wie mich gibt’s nur einmal aber jetzt nimm dir nen Karton ich lass mich nicht alles schleppen.“
Ich grinste und mir liefen Tränen über die Wangen.
Ich nahm mir den letzten Karton, schaute mich noch einmal in meinem leeren Zimmer um und schloss zu letzten Mal die Tür.

 

Meine Mutter saß schon im Auto und ich umarmte Toni und sagte ihm das ich mich melde wenn ich an kam.
„ Los steig ein sonst heulst du gleich wider,“ sagte er lachend und gab mir einen Kuss auf die Wange. Ich schaute ihn noch einmal an, umarmte ihn kurz und stieg ins Auto.
Als wir losfuhren sah ich wie Toni uns nach winkte und sich dann eine Träne von der Wange wischte. Ich kurbelte das Fenster runter und schrie ihm zu: „ Heulsuse!“
Ich sah wie er lachte und dann bog unsere Auto um eine Ecke. Jetzt kullerten mir wider Tränen über die Wange, meine Mutter grinste und sagte: „ Heulsuse.“ Ich lachte und stecke mir meine mp3-player ins Ohr. Irgendwann war ich wohl eingeschlafen denn als ich erwachte stand unser Auto vor einem schönen, gelb angestrichenen Haus. Ich sah wie meine Mutter und Möbelpacker unsere haus einräumten. Ich stieg aus und strecke mich.
Das Haus war echt schön aber sonst sah alles eher aus wie ein Kleines Kaff. Aber ich glaube das lag daran das München eine Großstadt ist. Ich nahm aus dem Kofferraum einen Karton und trug ihn in ein Zimmer. Ich sag mich um und ging erst mal durch die untere Etage. Sehr schön. Eine kleine Küche, ein Esszimmer, ein Wohnzimmer, ein Schlafzimmer und ein Badezimmer. Dann hüpfte ich die Treppe rauf und sah mein Reich. Mir stocke der Atem. Es war wirklich schön. Ein kleines Wohnzimmer mit einem rotem Sofa, einem kleinem Glastisch, einem Bücherregal, einem Fernseher, eine kleine Anlage und die Wände waren orange mit roten Streifen. Auf dem Boden lag ein orange farbiger Teppich und auf dem großen Fenster hingen rote Gardinen. Ich war überwältig. „ Guck dir mal die anderen Zimmer an“, hörte ich meine Mutter sagen. Ich lief zurück in den Flur und öffnete die nächste Tür. Ein Bad. Es hatte braune Holzschränke und eine weiße Marmorplatte als Ablage für Schminke…
Dann noch eine Dusche und ein Klo. Auf dem Vanille farbigen Fußboden lag ein beiger Teppich und die Decklampen leuchteten auf kleine Blumenvasen. Alles sah aus wie in einem Katalog. Ich ging ins nächste Zimmer, es war die kleine Küche. Ich hatte eine schöne gelbe Küche mit einer Theke und einem kleinen Kühlschrank. In einem Regal standen Gläser und ich hatte einen kleinen Campingkocher und einen Wasserkocher.  Ich umarmte meine Mutter und zittere vor Aufregung als ich die Tür zu meinem Schlafzimmer öffnete. Auch mein Schlafzimmer war der Hammer. Ein Ehebett mit weißem Bettzeug und der Kasten war Rosa.
Auf dem Boden lag ein rosaner Teppich und daneben stand ein weißer Sessel. Vor einem Fenster stand ein Schriebtisch aus Glas und darauf mein Heißgeliebter PC. Dann hatt ich noch einen weißen Papierkorb, eine rosane Lampe, ein Deutschlandfahne mit einem bild von mir drauf und eine Italienfahne mit einem Bild von Toni drauf, die sich kreuzten und ein herz ergaben. 4-ever best friends stand auf den Fahnen. Voll süß. Dann sah ich noch ein Telefon und ich quiekte „Danke Mama, du bist die beste…Und ich dachte wir wären Arm?!?!“
Meine Mutter lachte und gab mir einen Kuss, „ich will doch dass es meiner Prinzessin gut geht, ich hab schon einen Vorschuss von meiner neuen Firma bekommen“ Ich lächelte und tippe sofort Tonis Nummer in das Telefon ein. Ich musste ihm alles sofort erzählen. Meine Mutter ging runter und packte weiter aus. Manchmal kam sie in mein Zimmer und brachte mir Kartons. Dann lächelte sie mich an und ging wider. Ich war eigentlich ganz glücklich nur wie lange würde das anhalten? Im Moment kam es mir noch so vor wie in einem Traum oder als ob ich im Urlaub wäre. Aber mit der Zeit würde sich ja alles ändern und dann würde ich alles vermissen.
Nach 3 Stunden legte ich auf und beschloss erstmal duschen zu gehen da ich völlig verschwitzt war von der Fahrt. Danach ging ich in mein Zimmer, zog mir nen Jogginganzug an und räumte meine Schränke ein, erst die Klamotten, dann die Bücher, Dann die Fotos und der ganze Kleinkram. Als ich fertig war brachte ich die Kartons runter zu meiner Mutter und gucke mich unten um. Ich gucke in alle Schränke und Schulbladen. Bis ich wusste was wo ist. Unten war es auch sehr schön eingerichtet alles in gelb und orange. Dann aß ich mit meiner Mutter und sie erzählt mir von ihren neuen Job, denn sie musste auch am Samstag arbeiten. Aber hattet dafür montags frei. Um halb 11 ließ ich mich müde in mein bett fallen und schlief kurz danach ein.