Als mich am nächsten morgen die Sonnenstrahlen weckten beschloss ich ne runde joggen zu gehen. Ich wollte mir Brötchen holen und die Gegend erkunden. Als ich meinen schwarz/weiß Farbenden Jogginganzug an hatte und meine hellbraunen Haare zu einem Zopf geflochten hatte lief ich los. Erst mal lief ich nur die Straße lang  wo ich wohnte und sah die Bushaltestellen. Ich lief an einem Platz vorbei wo ich einen Drogeriemarkt, eine Bäckerei, einen Lebensmittelladen und noch andere kleine Läden sah. Dann lief ich in eine Seitenstraße
Und kam anschließend an einem Fußballplatz an. Ich setzte mich auch die Zuschauertreppen und guckte zu wie ein paar Jungen die Bälle hin und her kickten. Ich beobachtete alles genau auch wenn ich weit weg saß und fand es irgendwie schade als das Training aus war. Nach einiger Zeit kam 1 Junge auf mich zu, der wie ich fand ziemlich gut im Fußball war, aber was wusste ich schon.
„Hey, bist du neu hier in Bitterfeld?“ frage mich einer der Jungen, er hatte blonde Haare und braune Augen, seine Haare waren ähnlich geschnitten wie die von Christiano Ronaldo. Er trug eine Recht eng anliegende Jeans und weiße Puma Schuhe. Sein T-Shirt war weiß und sein Kapuzenpullover  war schwarz.
„ Ja, ich bin gestern angekommen…“
„Ich bin Übrigens Christian“, sagte er lächelnd.
„ Ich bin Lena.“
„ Und woher kommst du?“
„ Aus München, meine Mutter hat hier einen besseren Job bekommen darum bin ich hier.“
„Klingt ja nicht sehr erfreut“
„Ja, ich meine zieh du mal aus ner Großstadt in so ein Kaff.“
Christian lachte und verriet mir dann dass er vor 3 Jahren aus Hannover nach hier gezogen ist.
Wir redeten noch etwas über die Schule auf die er ging, er frage wie es in München ist, ich erzählte ihm von Toni und er erzählt von seinen Freunden. Er brachte mich zum Bäcker und dann gingen wir noch ein kurzes Stück zusammen und trennten unsere Wege als ich geradeaus weiter musste und er links abbiegen musste. Dann gab ich ihm noch meine Handynummer und er sagte er meldet sich wenn er Zeit hat.

 

Als ich dann zuhause ankam frühstückte ich erst mal ausgiebig und ging dann duschen.
Nach der warmen Dusche tapste ich in mein Zimmer und zog mich an.
Ich entschied mir für einen Jeanshose und eine weiße Kapuzenjacke, darunter ein braunes
T-Shirt. Dann schminkte ich mich kurz und rief dann bei Toni an.
Ich erzählt ihm von der Platz, das ich joggen war und von Christian. Toni erzählt mir dass er nächstes Wochenende kommen  durfte und ich freute mich riesig. Als es dann nichts mehr zu erzählen gab legen wir auf und ich guckte etwas TV.
Grade als ich den Fernseher ausschaltete bekam ich eine SMS
Hey Lena, ich bin’s Christian
Hast du heute vielleicht etwas Zeit?
 Ich könnte dir die Stadt zeigen und dann können wir ja noch ins Kino oder Eis essen gehen…
mb hdl Christian

 

Weil ich eh nichts zu tun hatte schrieb ich:
Heey Christian
Klar hab ich Zeit… Was sollte ich auch vorhaben :D
Wir können uns ja so um 2 Uhr auf dem Marktplatz beim Bäcker treffen…
Bis gleich hdl LeNa

 

Da ich noch knappe 30 Minuten Zeit hatte Föhnte ich mir meine Haare, die vom Lufttrocken ganz buschig waren, schon glatt und schminkte mich noch einmal nach. Dann zog ich meine braunen Stiefel, meine braune Weste und meinen weißes Schal an. Ich machte mich auf den Weg zur Bäckerei und guckte mir unterwegs die anderen Häuser an. 
Als ich Christian sah winkte ich ihm zu und er kam mir entgegen.

 

Als er mir so gut wie alles Wichtige in dem kleinen Dorf in Bitterfeld gezeigt hatte fuhren wir mit dem Bus in die Stadtmitte von Bitterfeld und ich muss sagen gar nicht mal so schlecht.
Da ich ja in München das reinste Shopping-Paradies hatte stellte ich fest dass das hier ganz akzeptabel war. Er zeigte mir die „coolen“ Geschäfte, die leckersten Snack-Bars und die Plätze wo die Punks, die Skater und die ganzen anderen rumhängen. Es gab natürlich keine richtigen Cliquen hier aber die Punks waren natürlich alle an einem Ort und die Skater halt da wo sie gut skaten konnten. Dann trafen wir noch auf ein paar Freunde und Freundinnen von Christian die mir sehr nett vorkamen. Als ich alles Wichtige gesehen hatte, lud Christian mich noch zu einer Cola ein. Wir redeten über alles was uns einfiel und um 10 Uhr machten wir uns auf den Nachhauseweg. Da es Winter war, war es sehr kalt und dunkel und ich war froh das mich Christian noch nach hause brachte.
„ Hast du morgen Zeit?“ fragte ich Chris
„ Ja, also ich treffe mich mit Freunden aber du kannst ja mit kommen wenn du willst..“
„ Gerne“ sagte ich lächelnd.
„ Okay ich schrieb dir noch ne SMS oder ruf an okay?!“
„Okay.“ Sagte ich und verschwand im Haus.

 

Als ich zu Tür rein kam, kam mir meine Mutter mit einem besorgten Blick entgegen.
„ Ich dachte schon dir wäre was passiert. Kannst du nicht anrufen? Wozu hast du ein Handy?“
„ Sorry Mama, ich hab die Zeit total vergessen…“
„ Na ja jetzt bist du ja da aber ruf nächstes mal an oder schreib wenigstens einen Zettel. Wo warst du denn eigentlich?“
„ Ich hab heute morgen bei joggen jemanden kennen gelernt und war mit dem dann noch in der Stadt und der hat mir hier alles gezeigt.“
„ Achso. Schön das du schon Freunde hast.“
„ Erst 1ner aber morgen treffe ich noch mehr Leute und die sind bestimmt ganz nett. Aber jetzt geh ich erst mal Schafen. Gute Nacht.“
„ Nacht mein Schatz.“ Sie drückte mir einen Kuss auf den Kopf und dann verschwand ich oben. Ich ging in mein Bad und schminke mich ab. Putzte meine Zähne zog mir meinen Schalfanzug an und knipste die Nachtischlampe aus.