Meine Mutter weckte mich um halb 7 und ich duschte mich erst mal wach. Dann zog ich mich an und schminkte mich. Ich trug einen weißen Pulli dazu goldenen Schmuck und nen goldenen Gürtel. Ich frühstückte, packte mir einen Block und Stifte ein und ging los zur Bushaltestelle.
„ Hey Lena.“ Hörte ich eine bekannte Stimme rufen.
„ Hey Julia.“ Begrüßte ich die Freundin von Chris.
„ Auf welche Schule gehst du denn?“
„ Auf das Mariengymnasium, du?“
„ Ich auch, vielleicht kommst du ja in meine Klasse, wäre doch cool.“
„ Ja ich hoffe es mal, ich hasse es wenn ich keinen kenne…“
„ Ich auch“, sagt Julia lachend.
Dann steigen wir zusammen in den Bus und reden über irgendwas.
Als wir an der Schule ankamen brachte sie mich zum Sekretariat und ich wurde von einem großen Mann nach 10 Minuten in eine Klasse geschliffen. Als ich vor der Klasse stand, sah ich in der 2ten Reihe Julia sitzen und lächelte ihr zu. Nachdem ich mich vorgestellt hatte durfte ich mir einen Platz aussuchen und da Julia allein saß, weil sie so viel reden würde, setzte ich mich neben sie.  In der ersten Stunde wurden mir alle vorgestellt und Julia gab mir noch eine persönliche Stellungnahme von allen. So wusste ich wen sie nett oder abartig fand. Dann bekam ich noch den Stundenplan und die Hausordnung. In der ersten Pause saß ich mit Julia und Markus, der in unserer Parallelklasse war, auf einer Bank. Sie zeigten mir von dort aus die Toiletten, die Turnhallen, die Chemie und Physikräume und die Verschiedenen „Spielplätze“ (Sportplatz, Tischtennisplatten,&hellip. Die Unterrichtsstunden vergingen nur langsam und ich wurde schon am ersten Tag von Julia weggesetzt und saß nun zwischen Paul und  Dennis. Beide hatten braune Haare, Paul braune Augen und Dennis grüne. Sie waren beide größer als ich und Dennis hatte einen guten Körperbau. Paul war zwar etwas dicker aber sah sehr süß aus, wie ein Teddybär. Ich redete nicht viel mit ihnen weil anscheinend keiner wusste was er sagen sollte. Ich saß mit Paul an einem Tisch und beobachtete ihn wie er irgendwelche Zeichnungen in sein Heft krakelte. Ich überstand die restlichen Stunden gut und die Pause natürlich auch. Als die Schule dann aus war fuhr ich mit Julia und Markus nach Hause. Markus wollte zu Julia fahren und fragten mich ob ich heute wider mit in die Stadt möchte, doch ich war mir noch nicht so sicher. Ich versprach ihnen, dass ich mich melden würde. Dann ging ich von der Bushaltestelle zu mir nach Hause. Meine Mutter hatte extra mein Lieblingsessen gekocht das sie ja montags frei hatte. Wir aßen also Spagetti Bolognese, die mir Toni oft gemacht hatte, und ich erzählte von der Schule.
„Schatz, ich muss ja morgen arbeiten und ich bin mittags nicht mehr zuhause. Ich muss bis 7 arbeiten, weil ich erst um 9 anfange und darum kann ich dir kein Mittagessen mehr kochen. Ab und zu kann ich dir morgens was machen und in den Kühlschrank tun, aber sonst musst du dich darum kümmern.“
„Okay, ich schaff das schon Mama.“
„ Gut und am Wochenende muss ich auf eine kleine Firmenreise, ich werde von Freitag bis Montag weg sein. Kannst du bitte Tonis Vater Bescheidgeben. Ich will das er das weiß.“
„Mach ich.“
„Okay Danke, und was hast du heute so vor?“
„ Ich weiß noch nicht genau erst mal telefonier ich mit Toni und noch ein paar anderen aus meiner alten Klassen und dann mal gucken.“
„ Okay, ich gehe heute einkaufen, damit du was im Haus hast. Räumst du ab?“
„ Ja.“
„ Danke. Bis dann mein Schatz.“
„ Tschöö.“

 

Als ich die Küche sauber gemacht hatte ging ich in mein Zimmer und rief Toni an:
- Hey Toni ich bin’s Lena.
- Na meine kleine, wie geht’s??
- Gut und dir??
- Joa auch ganz gut.
- Und was machst du heute so?
- Ich geh Eis essen und du?
- Weiß noch nicht erst mal nur telefonieren und dann mal gucken.
- Und hast du in deiner Klasse schon Freunde gefunden?
- Joa also ein Mädchen kannte ich schon von Chris und jetzt sitz ich neben 2 Jungen, die sind auch ganz nett.
- Aha. Dann ist ja gut.
- Ja, ach ich soll dir noch sagen du sollst deinen Vater sagen das meine Mutter an Wochenende weg ist wenn du kommst.
- Ja mach ich.
- Was machen wir wenn ich komme?
- Keine Ahnung. Ich zeig dir meine kleine „Wohnung“ und dann gehen wir in die Stadt und ich stell dir Chris und Julia vor, und vielleicht auch die anderen. Dann kochst du mir Spagetti und wir können nen DVD Abend machen…
- Okay, also hast du viel vor …sagte Toni lachend
- Ja, uns fällt schon was ein…
- Na ja okay ich muss jetzt auflegen, ich muss noch Nina abholen wir gehen zusammen Eis essen…
- Okay, dann guten Appetit und grüß die Nina und deinen Vater.
- Mach ich, und grüß du deine Mutter. Ciao meine kleine… Ich vermiss dich...
- Ich dich auch… Tschöö

 

Dann rief ich noch 3 Freundinnen an und meinen Vater. Weil es erst 3 Uhr war griff ich dann zum Handy und schrieb Julia ne SMS:

 

Heey ihr Zwei,
 wollte fragen wo ihr seit... und ob ich kommen kann??
Mb Lena

 

Nach wenigen Minuten erfuhr ich dass die beiden bei Julia waren und machte mich auf den Weg zu ihrem Haus. Nach 30 Minuten fand ich endlich die Straße die ich mir aufgeschrieben hatte und suchte die Hausnummer. Am Ende der Straße fand ich endlich ihr Haus. Es war sehr schon, etwas Klein aber schön. Ich klingelte und mir machte eine pummelige Frau auf.
„ Du bist bestimmt Lena,“ begrüßte sie mich.
„ Ja bin ich“, lächelte ich die Frau an.
„ Julia und ihr Freund sind oben in ihre Zimmer, die Treppe hoch und dann links.“
„ Danke“, sagte ich.
„ Ich bin übrigens Julias Oma, eigentlich nen mich alle Oma-Kittel, also kannst du mich auch so nennen“, sagte sie lachend und verschwand dann wider in der Küche.
Ich ging hoch in Julias Zimmer und begrüßte die beiden. Dann lagen wir auf einem riesigen Sofa und überlegten was wir machen könnten. Markus schlug vor das wir Chris anrufen sollten und dann weiter überlegen. Also rief Julia ihn an und wir warteten kurz. Nach 5 Minuten stand er schon in Zimmer und schlug vor Eis essen zu gehen, oder schwimmen, oder ins Kino, oder zum McDonalds… Also fuhren wir in die Stadt und guckten uns das Kino Programm an. Weil nur scheiße lief gingen wir dann Eis essen ( im Winter ) und spielten in einer Bar etwas Pool.
Um 8 Uhr war ich dann zuhause und aß etwas zu Abend. Meine Mutter telefonierte mit irgendeinem Freund und begrüßte mich nur mit einem lächeln.
Nach dem ich gegessen hatte, lief ich hoch und schminkte mich ab, putze meine Zähne und stieg in meinen Schlafanzug. Schon um halb 10 schlief ich tief und fest.