Dienstag, Mittwoch und Donnerstag verbrachte ich ähnlich, ich ging mit Chris, Julia und den anderen irgendwo hin, machte abends meine Hausaufgaben und ging um halb 10 oder 10 ins Bett. Doch als ich am Freitag in der Schule saß konnte ich es kaum abwarten nach Hause zukommen, denn heute um 5 würde Toni ankommen. As ich um halb 2 mir zuhause mit Julia die Nudeln warm machte die meine Mutter mir gekocht hatte erzählte ich ihr von Toni. Sie versprach mir, dass sie um 7 oder so vorbei kommen würde damit sie ihn kennen lernte.
Als Julia um 3 Uhr ging räumte ich meine Zimmer auf, legte die saubere Wäsche zusammen und schmiss die dreckige in die Wäsche, machte meine Hausaufgaben, zog mich um und schminke mich erneut. Kurze Zeit später stand ich auch schon auf dem Bahnhof in Bitterfeld wo in wenigen Minuten der Zug kommen sollte. Ich war total aufgeregt und freute mich riesig auf Toni, ich hatte ihn wirklich vermisst. Da kam auch der Zug und ich guckte in alle Türen ob ich ihn sehen konnte, doch ich sah nichts. Weiter 10 Minuten vergingen und ich wartete immer noch der Zug war schon längst weg aber ich hatte die Hoffnung das Toni vielleicht doch noch auftauchte.  Als die Bahnhofsuhr schon viertel vor 6 anzeigte ging ich traurig nach hause. Traurig und wütend schmiss ich meine Schuhe und Jacke in die Ecke. Ich rannte die Treppe zu meinem Zimmer hoch und erstarrte.
„Heeeey Lena meine kleine, wo warst du???“ „TOOOOOOOOOOOOONNNNNNNNNNNNNNNNIIIIIIIIIIIIIIIIIII!!!!! Wo war ich?? Wo warst du?? Ich hab ne Dreiviertelstunde aufm dem Bahnhof gewartet.“
„Ich hab doch gesagt dass ich mit dem Taxi zu dir komme“, sagte Toni lachend, dann stand er auf und umarmte mich. Er blickte sich noch einmal im Zimmer um und pfiff durch die Zähne.
„ Echt cool, voll nett von deiner Mutter.“
Ich grinste und umarte ihn noch mal. Dann lagen wir 2 Stunden einfach nur auf dem Sofa und redeten über alles was uns ein viel. Um kurz nach 8 klingelte es an der Tür und Chris stand mit Julia davor. Ich begrüßte sie kurz und ging mit ihnen hoch in mein Zimmer.
„ Hey ich bin Toni“, stellte er sich selbst vor „und wer seid ihr?“ Er grinste Julia und Chris an.
Die beiden stellten sich auch vor und irgendwie war von Anfang an eine ziemlich lockere Stimmung. Nach einer Stunde bestellten wir uns alle eine Pizza und guckte uns ne DVD an.
Um halb 10 riefen Chris und Julia ihre Eltern/ Oma an und fragten ob sie bei mir übernachten durften. Als klar war das sie durften lieh ich ihnen Schlafsachen, was bei Chris echt zu komisch aussah.
„ Sexy“, witzelte Toni, „ rosa Snoopy boxer- Shorts stehen dir aus gesprochen gut.“
„ Danke Toni“, erwiderte Chris mit einem Schwulenunterton.
Julia und ich bekamen und gar nicht mehr ein, wir lachten und lachten und die Jungs witzelten immer weiter. Das ganze endete damit dass Toni und Chris sich eng aneinander sitzend in eine Decke kuschelten. Julia und ich setzten und in mein Ehebett und dann redeten und lachten wir noch bis spät in die Nacht.