Es war wohl sehr spät geworden denn als ich aufwachte zeigte meine Wanduhr schon halb 2 an. Ich gähnte noch einmal und ging dann runter in die Küche um das Frühstück zu machen.

 

Nach 15 Minuten war der Tisch gedeckt und die Brötchen ausgebacken. Ich lief hoch in mein Zimmer und weckte alle. Gähnend sagen sie mich an und ich prustete los. Einfach zu geil wir die mich anguckten. Ich hüpfte zur Tür und machte ihnen klar dass es schon fast 3 wäre.

 

Dann liefen wir alle runter in die Küche und frühstückten. Als wir um halb 4 alle fertig waren mit duschen, anziehen und stylen gingen wir zusammen in die Stadt. Wir zeigten Toni Bitterfeld und machten viele Fotos. Mal ich und Toni, mal Toni und Chris, mal Toni mit Julia oder ich mit ihr, mal Chris und ich oder er und Julia. Auf vielen waren wir auch zu dritt aber nur seltener zu 4, weil manche Passanten keine Zeit hatten und es keine passende Ablage für den Selbstauslöser gab. Wir zeigten ihm das Kino, unsere Lieblings Bar, das Rathaus, den Marktplatz, und alles was wir noch wichtig und schön fanden.

 

Um 8 Uhr saß ich mit Chris und Toni allein in der Küche da Julia nach hause musste. Chris durfte diese Nacht wider hier schlafen und Toni hatte nichts dagegen. Toni und Chris machen mir Spagetti Bolognese und ich deckte den Tisch. Es schmeckte wirklich gut und wir redeten viel. Fast 2 Stunden hatten wir gegessen. Abends guckten wir uns noch einen Horrorfilm an, was ich wirklich scheiße fand weil beide genau wussten wie ich diese Filme hasste. Na ja eigentlich fand ich sie cool aber dieser Film war mir wirklich zu ekelhaft. Chris und Toni amüsierten sich prächtig darüber, dass ich bei der hälfte des Filmes ne Decke überm Kopf hatte, aber versprachen mir in der Nacht auf mich aufzupassen. Ich entschied mich aber dafür noch einen schönen Film zugucken und als ich den Film einschaltete (..und dann kam Polly) schliefen Toni und Chris sofort ein. Ich dachte noch mal an die ganze letzte Woche und wie schnell ich mich hier eingelebt hatte, doch ich wollte nicht dass Toni morgen schon fahren musste. Mit diesem Gedanke schlief ich ein und träumte davon dass Toni mit seinen Vater nach Bitterfeld zog, ich wusste ja nicht, dass ich damit Recht hatte.